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	<title>David Spencer &#187; Radio Multikulti</title>
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	<description>Playwright &#38; Creative Writing Tutor</description>
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		<title>Radio MultiKulti: Clämoarr</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Nov 2000 14:41:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clämoarr]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Presse und Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
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		<description><![CDATA[Datum: 13.11.2000 Radiobeitrag Autor: Ursula Voßhenrich Radiobeitrag bei Radio MultiKulti von Ursula Voßhenrich am 13.11.2000 Martino, Bilo, Coco und die anderen lungern immer in ihrem Park herum, irgendwo in Berlin. Sie quatschen, klauen, kiffen und dealen, eine kleinkriminelle Jugendgang. Als der selbsternannte Kiezscheriff Philipp Austerlitz auftaucht, schlägt die Situation plötzlich ins Brutale um. Philipp Austerlitz, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Datum: 13.11.2000<br />
Radiobeitrag<br />
Autor: Ursula Voßhenrich</p>
<p><strong>Radiobeitrag bei Radio MultiKulti            von Ursula Voßhenrich am 13.11.2000</strong></p>
<p>Martino, Bilo, Coco und die anderen            lungern immer in ihrem Park herum, irgendwo in Berlin. Sie quatschen,            klauen, kiffen und dealen, eine kleinkriminelle Jugendgang. Als der            selbsternannte Kiezscheriff Philipp Austerlitz auftaucht, schlägt            die Situation plötzlich ins Brutale um. Philipp Austerlitz, Typ            rechter Schläger, will mit seinem Pitbull im Park für Sauberkeit            und Ordnung sorgen. Die Situation eskaliert und endet blutig, Austerlitz            wird abgestochen.</p>
<p>Die nächste Szene führt ein            paar tausend Kilometer weiter südöstlich, in ein fiktives,            asiatisches Land, indem Bürgerkrieg herrscht. Ein deutscher Waffenhändler            gerät zwischen die Fronten der Parteien, an denen er bislang verdient            hat, zwischen Staatsmacht und Aufständische. Auch hier sind Jugendliche            an den Waffen, die Freie Volksarmee stürzt das alte System.</p>
<p>Welten liegen zwischen den Szenen im            Berliner Park und der blutigen Revolution in Asien. Dennoch gibt es            Verbindungen zwischen diesen Teilen. Die Gewalt hat ähnliche psychologische            Mechanismen, sagt David Spencer, Autor des Stückes CLÄMOARR.</p>
<p>David Spencer:<br />
In dem ersten Teil wird die Gewalt auch unter Jugendlichen, von diesen            Jugendlichen ausgeübt und auch gegen sie. In dem Sinne sind die            Systeme sehr ähnlich. Die Kinder, die Jugendlichen in beiden Teilen            versuchen ihren Raum zu schützen.</p>
<p>David Spencer stammt aus dem nordenglischen            Halifax und hat das Stück Clämoarr/Geschrei in Yorkshireakzent            geschrieben. Für die Spandauer Gruppe wurde es ins Deutsche übersetzt            und auf die Berliner Jugendlichen zugeschnitten. Da musste aber gar            nicht viel geändert werden. Figen Türker, eine der Schauspielerinnen,            ist das Lebensgefühl der Jugendlichen im Theaterstück ganz            vertraut.</p>
<p>Figen Türker:<br />
Dass dann einer von dem Vater geschlagen wird, oder dass mehrere von            den Eltern geschlagen werden. Und überhaupt, dass es dann da so            einen Chef gibt und der ist dann natürlich mit dem besten Mädchen            zusammen, mit der Schönsten aller Schönsten. Das ist eigentlich            typisch so, dass ist eigentlich immer so.</p>
<p>Die Spandauer Theatertruppe ist bunt            gemischt. Die jugendlichen Schauspieler kommen aus kurdischen, türkischen,            kubanischen, italienischen und deutschen Familien. Auch das passt gut            zum Stück und ist eben Berliner Realität sagt der Deutsch-Italiener            Manuel Abatecola, der den Anführer der Jugendgang spielt.</p>
<p>Manuel Abatecola:<br />
Das ist im Endeffekt so irgendwo in der Hasenheide, da hängen dann            wirklich Marokkaner, Araber, Türken, Jugoslawen, Albaner, alle            zusammen in irgendeiner Clique und halten halt zusammen. Und die kämpfen            dann wiederum gegen andere Schwarzköpfe, gegen andere Albaner und            andere Araber und, und, und. Und da passt die Truppe wunderbar zusammen.</p>
<p>Clämoarr ist ein Stück über            Gewalt, vor allem über das nicht mehr im Griffhaben von Gewalt,            über das Zündeln, aus dem plötzlich ein Großbrand            wird und es ist ein Stück über das Geschrei/Clämoarr,            aus Schmerz, aber auch aus Entsetzen, dass es zum Löschen zu spät            ist.</p>
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